Zu den Hauptinhalten springen

Düsseldorf, 05. Februar 2026

Wie Zusammenarbeit und KI die Marke Deutschland prägen

Der Deutsche Marketing Tag 2026 zeigt: Marketing entwickelt sich vom Kommunikator zum strategischen Möglichmacher. Zwischen Co-Creation und KI entstehen neue Formen der Zusammenarbeit – mit weitreichenden Konsequenzen für Unternehmen und die Marke Deutschland.

Wenn am 19. Februar 2026 im Frankfurter KAP Europa der Deutsche Marketing Tag seine Türen öffnet, geht es um nicht weniger als die Neudefinition einer ganzen Disziplin. Unter dem Motto "Marke Deutschland – Mut. Ideen. Zukunft!" rücken dabei auch zwei Themenfelder in den Fokus, die zeigen, wie grundlegend sich Marketing gerade wandelt: Kooperation als Innovationstreiber und Marketing als Zukunftsdisziplin mit neuem Führungsanspruch.

Co-Creation statt Einzelkämpfer

"Kooperation ist die neue Innovation" – dieser Leitsatz ist eines der Themenschwerpunkte des DMT 2026, und er ist mehr als eine Phrase. Er beschreibt eine Verschiebung: Innovationen entstehen nicht mehr in isolierten Abteilungen, sondern im Zusammenspiel zwischen Disziplinen, Generationen und Branchen. Marketing wird dabei zum Übersetzer und Beschleuniger dieser Prozesse.

Kooperation wird konkret, wenn Wirtschaft, Verbände und Initiativen zusammenkommen. Beim Talk der Akteure "Es bewegt sich was! – Initiativen für die Wirtschaft" treffen erstmals die Köpfe aufeinander, die zentrale Initiativen rund um Marke Deutschland geprägt haben: Patrick Kammerer vom Markenverband, Eveline Metzen von "Made for Germany", Jörn Holtmeier vom Verband der deutschen Messewirtschaft und Mike de Vries, ehemals "Land der Ideen". Moderiert von Jesko Perrey von McKinsey diskutieren sie, wie aus einzelnen Impulsen echte Bewegung entsteht.

Diese Dynamik setzt sich fort: In der Session "Agentur – Kunde: Neue Verbindungen, neue Verantwortung" mit Iris Althaus von EssenceMediacom, Dora Osinde von Yeah But No und Eliah Werner von Sixt zeigt sich, wie sich Partnerschaften grundlegend verändern. Die klassische Auftraggeber-Dienstleister-Beziehung weicht echten strategischen Allianzen. Das ist kein Nice-to-have, sondern Notwendigkeit in einer Welt, in der Geschwindigkeit und Agilität über Erfolg entscheiden.

Marketing für morgen: Zwischen Industrie und Innovation

Das Themenfeld "Marketing für morgen" macht deutlich: Marketing wird zur gestaltenden Kraft für Strategie, Wachstum und Transformation. Die Session "Made in Germany am Wendepunkt – zwischen Industrie und Innovation" bringt es auf den Punkt: Julia Liebetanz von WILO und Jörg Nitschke von Zeiss zeigen, wie traditionelle Industrieunternehmen Marketing nutzen, um zwischen bewährter Ingenieurskunst und digitaler Innovation zu navigieren und Zukunftsfähigkeit aktiv zu gestalten.

Natürlich wird auch der Künstlichen Intelligenz, die aktuell für Umbrüche in vielen Bereichen sorgt, Raum gegeben. Denn auch die Marketingpraxis erfährt durch sie einen fundamentalen Wandel. Die Next Generation Stage widmet daher KI gleich mehrere Formate – vom Future Impuls bis zur ausführlichen Panel Discussion mit Meik Vogler von Havas, Kerstin Hagg von Core BLN und Eduard Singer vom KI Bundesverband. Die zentrale Frage: Wie verändert KI nicht nur unsere Tools, sondern unsere gesamte Arbeitsweise?

Vom Kommunikator zum Strategieführer

Was beide Themenfelder verbindet: Marketing emanzipiert sich endgültig von seiner Rolle als reine Kommunikationsdisziplin. In der Session "Rethinking Marketing" beleuchten Michael Götz von Gustavo Gusto, Tim Alexander von Swiss Life und Kim Notz von KNSK, wie CMOs heute Wachstumsstrategien prägen und Geschäftsmodelle mitgestalten.

Die Panel-Diskussion zum "CMO der Zukunft" auf der Main Stage macht den Führungsanspruch explizit: Mit Martell Beck von der Deutschen Bahn, Giuseppe Fiordispina von Seat/Cupra und Ulrich Klenke von der Deutschen Telekom diskutieren Schwergewichte über die strategische Neupositionierung ihrer Funktion.

Frankfurt als Impulsgeber

Als Austragungsort setzt auch Frankfurt ein bewusstes Signal. Mit Oberbürgermeister Mike Josef, Vertretern von IHK, Messe Frankfurt und Stiftung Polytechnische Gesellschaft diskutieren Akteure aus Stadt, Wirtschaft und Verband die Rolle Frankfurts als Impulsgeber für Wirtschaft, Marke und Standortentwicklung.

Der DMT 2026 ist bewusst anders konzipiert als klassische Frontalbeschallung. In Workshops erarbeiten Teilnehmende konkret und interaktiv ein Brandbook sowie eine Audiobrand zu "Marke Deutschland". Mit Side-Stages und interaktiven Formaten schafft er Räume für echten Dialog. Das entspricht dem Selbstverständnis: Marketing ist der Möglichmacher der Marke Deutschland – durch Zusammenarbeit, durch Technologie und durch den Mut, neue Wege zu gehen.

Wer verstehen will, wie sich Marketing als Disziplin neu erfindet und damit auch die Marke Deutschland prägt, sollte am 19. Februar in Frankfurt dabei sein.

Werden Sie jetzt Teil von #oneclub

It´s all about the network  – gute Verbindungen für Ihren persönlichen Erfolg.

Im Netzwerk des Bundesverband Marketing Clubs e.V. sind zurzeit 12.000 Mitglieder in knapp 60 regionalen Marketing Clubs vertreten. Die Clubs sind die Kompetenzzentren für das Marketing in ihrer Region und die Plattform für beruflich Gleichgesinnte vor Ort.

Finden Sie einen Marketing Club in Ihrer Nähe und werden Sie Mitglied